Die Ausstellung markiert die 34. gemeinsame Ausstellung der Hamburger Künstlergruppe die maler e.V.. Der Titel verweist auf die Vielfalt der beteiligten Künstler:innen: unterschiedliche Persönlichkeiten, verschiedene künstlerische Positionen und individuelle Arbeitsweisen treffen hier aufeinander. Seit 2005 arbeitet die Gruppe in Einzel- und Gemeinschaftsprojekten zusammen. Die ausgestellten Werke reichen von Malerei und Zeichnung über Mixed Media bis hin zu plastischen Arbeiten. Intuitive Prozesse, emotionale Erfahrungen, Beobachtungen und Vorstellungen finden dabei jeweils ihre eigene Form und Bildsprache.
HODGEPODGE – ein Sammelsurium, ein buntes Durcheinander – beschreibt nicht nur die Unterschiedlichkeit der künstlerischen Ausdrucksformen, sondern auch die Offenheit, die den gemeinsamen Austausch prägt. Kunstschaffende mit und ohne Psychiatrieerfahrung begegnen sich hier auf Augenhöhe und entwickeln einen lebendigen Dialog über Kunst, Wahrnehmung und persönliche Erfahrungen. So entsteht eine Ausstellung, die von Vielfalt lebt: mal laut und direkt, mal leise und poetisch, immer aber geprägt von der individuellen Handschrift der einzelnen Künstler:innen.
Bei der Vernissage sind die Künstler:innen anwesend. Die Bilder sind bis zum 16.10.26 in der Galerie der LOLA im ersten Stock und in der LOLA Bar zu sehen.
Zu den ausstellenden Künstler:innen gehören:
BRIGITTE arbeitet bevorzugt intuitiv in Mischtechnik. Besonders auf dunklem Bildgrund entfaltet das Farbspiel eine ausgeprägte Tiefe, aus der abstrakte Formen und geisterhafte Figuren hervortreten. So entstehen Bilder, in denen sich Intuition und Imagination unmittelbar verbinden.
A. BARTSCH modelliert Figuren, die er in pigmentiertem Beton abgießt. Diese weisen, genauso wie seine Malerei eine verletzte Oberfläche auf.
M. TIEFENSEE ist Musiker und zugleich Maler. Musik wird bei ihm intuitiv in Farb- und Formenwelten übersetzt. Durch meditative Prozesse entstehen so fantastische, teils surreale Bildräume. Diese fördern Vorstellungskraft und soziale Verbindung.
NANDO-DRAGANS Werke entstehen aus intensiven emotionalen Zuständen. Mit schnellen, gestischen Strichen auf Leinwand und Papier werden Themen sichtbar, die häufig verdrängt oder ausgeblendet werden. Die Bildsprache ist direkt, roh und konfrontativ. Sonjas Kunst entsteht aus intuitiver, abstrakter Malerei. Dabei wird mit Farben, Formen und Mustern, teils klar, teils verblassend, gespielt. In Mixed Media werden deckende und transparente Farbschichten sowie feine und grobe Strukturen kombiniert. So entstehen Bilder, die emotionale Zustände ausdrücken.
TINAS Schaffen umfasst Cartoons, Malerei mit Acryl und Gouache sowie Stickarbeiten, die eigene Gedichte und Wortassoziationen einbeziehen. Experiment und organisches Entstehen prägen den Arbeitsprozess; Offenheit und das Unfertige sind integrale Bestandteile der künstlerischen Haltung.